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KW 06/09 Wussten Sie, dass viele Handwerksbetriebe ihre Aufträge verschenken, weil sie bei den Angeboten nicht nachhaken?
Oder haken Sie nach erfolgter Angebotsabgabe systematisch nach, ob der Kunde Interesse an einer Auftragsvergabe oder einem weiteren Gespräch hat? Wenn Sie keine Zeit haben das auch noch zu bewältigen, dann geht es Ihnen genauso wie ganz vielen Ihrer Kollegen. Schade, denn damit verschenken Sie viel, womöglich einen wirklich tollen Auftrag und die ganze Vorarbeit war umsonst. Oft wartet der Kunde darauf, dass man sich bei Ihm meldet. Oder braucht noch eine letzte Gewissheit, dass Sie wirklich der Richtige für Ihn sind. Vielleicht haben Sie auch noch keine sieben Kontakte mit dem Kunden gepflegt...
Es ist selten, dass der Kunde sich aus eigenem Impuls heraus bei Ihnen meldet und wirklich sofort einen Auftrag vergibt. Da muss er schon einen ganz enormen Druck verspüren - wenn beispielsweise im Winter seine Heizung ausfällt, dann fackelt er sicherlich nicht lang. Viel wahrscheinlicher ist es jedoch, dass Sie den ersten Schritt tun müssen. Haken Sie jedem Angebot auf jeden Fall in einer angemessenen Zeit nach. Lassen Sie etwas Zeit zum Durcharbeiten, jedoch nicht zu viel Zeit, dass Sie womöglich in Vergessenheit geraten. Denn hakt Ihr Mitbewerber nach, so erhält dieser vor Ihnen den Zuschlag.
Überlegen Sie sich wie Sie Ihre Angebote systematisieren. Schaffen Sie sich selbst eine Regel. Beispielsweise telefonieren Sie ab sofort immer am Freitagnachmittag allen Angeboten der Vorwoche nach. Oder Sie nutzen ein professionelles Ablagesystem mit automatischer Wiedervorlage.
Wenn Sie wirklich keine Zeit zum Nachhaken Ihrer Angebote haben, dann überlegen Sie doch einmal, ob Sie nicht einen professionellen Büroservice damit beauftragen. Und keine Angst, das sind nicht diese in Verruf geratenen Werbeanrufe aus dem Callcenter, sondern wirklich qualifizierte Anrufe. Der Kunde ist in dem Glauben, einer Ihrer Mitarbeiter rufe an. Häufig rechnen diese Bürodienstleister nach getätigtem Anruf mit einer kleinen Pauschale ab und dann zusätzlich nach Erfolgsquote. Das heißt, nur wenn auch wirklich ein Auftrag vergeben wird, fallen tatsächlich Kosten an.
Diese „freien" Mitarbeiter sind außerdem besser darin geschult Gespräche am Telefon mit einem bestimmten Ziel zu führen. Selbstverständlich weisen Sie den Dienstleister entsprechend in Ihre Topp-Leistungen und Firmenidee ein. Mit insgesamt viel besserem Ergebnis und enormer Zeitersparnis für Sie. Je nach Ihrem durchschnittlichen Auftragsvolumen lässt sich diese Investition im Handwerksbetrieb sehr gut rechnen.
Probieren Sie es doch einfach mal aus.
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